Häufige Alltagswunden

Bei Wunden (lat. vulnus) kommt es im medizinischen Sinne zu einer Durchtrennung oder Schädigung von Körpergewebe. Besonders häufig im Alltag sind mechanische Wunden, die durch eine gewaltsame Einwirkung von außen verursacht werden (z. B. Schürfwunden, Platzwunden oder Schnittwunden). Eine frühzeitige Behandlung ist grundsätzlich wichtig, um Entzündungen und ggf. sogar einer Blutvergiftung vorzubeugen und auch das Risiko der Narbenbildung zu reduzieren.

Offene Wunden

Schürfwunde

Kurzbeschreibung:

Bei Schürfwunden handelt es sich um sehr oberflächliche Wunden, die zum Beispiel beim Rutschen über Asphalt oder Kiesboden entstehen. Schürfwunden betreffen auch feine Blutgefäße, aus denen punktförmig Blut austritt.

Infektionsgefahr:

Die Infektionsgefahr ist aufgrund von Verunreinigungen (z. B. Steinchen, Dreck) in der Wunde vergleichsweise hoch. Hinzu kommt, dass nur eine geringe Blutung auftritt, so dass die Selbstreinigung minimal ausfällt.

Erst-Behandlung:

Die Reinigung der Wunde unter fließendem Wasser hat bei Schürfwunden oberste Priorität. Anschließend sollte die Wunde ggf. desinfiziert werden. Im nächsten Schritt MediGel® Schnelle Wundheilung auftragen.

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Schnittwunde

Kurzbeschreibung:

Wenn scharfkantige Gegenstände wie zum Beispiel ein Messer oder eine Glasscherbe auf die Hautoberfläche einwirken, entsteht eine Schnittwunde. Typisch sind die glatten, meist weit auseinanderklaffenden Wundränder. Schnittwunden bluten in der Regel stark.

Infektionsgefahr:

Die Infektionsgefahr bei Schnittwunden ist eher gering, da die Blutung die Selbstreinigung der Wunde unterstützt.

Erst-Behandlung:

Auch bei Schnittwunden gilt die Behandlungsregel: Reinigen, trocknen, MediGel® Schnelle Wundheilung auftragen und anschließend mit einem Pflaster oder Verband abdecken.

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Tipp: Sollte die Schnittwunde sehr tief sein und zum Beispiel auch Gefäße und Nerven verletzt haben, ist ein Arztbesuch wichtig. Eventuell muss die Wunde genäht werden.

Platzwunde

Kurzbeschreibung:

Platzwunden entstehen insbesondere in den Bereichen, in denen die Haut relativ „ungepolstert“ auf dem Knochen aufliegt (z. B. Kopf, Schienbein). In der Regel sind Platzwunden nicht sonderlich tief, allerdings ist eine starke Blutung nicht ungewöhnlich. Die Wundränder sind unregelmäßig begrenzt.

Infektionsgefahr:

Die Infektionsgefahr bei Platzwunden ist eher gering, da die Blutung zur Selbstreinigung der Wunde beiträgt.

Erst-Behandlung:

Reinigen und trocknen steht auch bei Platzwunden an erster Stelle. Sollte die Platzwunde sehr groß sein, kann es notwendig sein, die Wunde ärztlich versorgen zu lassen (z. B. mittels Klammerpflaster oder Naht). Bei kleineren Platzwunden kann MediGel® (in Ihrer Apotheke) die Wundheilung unterstützen.

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Risswunde

Kurzbeschreibung:

Bei Risswunden führt ein spitzer Gegenstand (z. B. Dornen) dazu, dass die Haut überdehnt wird und einreißt. Die Wundränder sind zerfetzt, je nach Tiefe der Risswunde kann es zu starken Blutungen kommen.

Infektionsgefahr:

Die Infektionsgefahr ist abhängig davon, wie stark verschmutzt der jeweils auslösende Gegenstand war (z. B. verschmutzte Dornen im Blumenbeet o.ä.).

Erst-Behandlung:

Das Reinigen unter fließendem, kaltem Wasser spielt gerade bei stark verschmutzten Risswunden eine wichtige Rolle. Anschließend kann die Risswunde getrocknet und mit MediGel® Schnelle Wundheilung, in Ihrer Apotheke behandelt werden. Dabei das Gel auch über die Wundränder hinaus auftragen! Anschließend die Wunde mit einem Pflaster schützen.

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Kratzwunde

Kurzbeschreibung:

Kratzwunden entstehen in der Regel durch Tierkrallen (z. B. Katzen-Krallen). Auch hier kommt es wie bei der Risswunde zu zerrissenen Wundrändern.

Infektionsgefahr:

Die Infektionsgefahr ist vergleichsweise hoch (z. B. bakterielle Infektion, Katzenkratzkrankheit).

Erst-Behandlung:

Das Reinigen unter fließendem, kaltem Wasser spielt gerade bei von Tieren verursachten Kratzwunden eine wichtige Rolle. Desinfizieren nicht vergessen! Anschließend kann die Kratzwunde getrocknet und mit MediGel® Schnelle Wundheilung behandelt werden. Dabei das Gel auch über die Wundränder hinaus auftragen! Zuletzt einfach ein Pflaster oder einen Verband zum Schutz der Wunde aufbringen.

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Wichtig: Die Überprüfung der Tetanusimpfung.

Bisswunde

Kurzbeschreibung:

Bisswunden können in Ihrem Erscheinungsbild stark variieren – je nachdem, welches Tier zugebissen hat und an welcher Stelle. Die Blutung ist in der Regel stark.

Infektionsgefahr:

Die Infektionsgefahr ist sehr hoch, da sich im Speichel und in Zähnen von Tieren viele Keime befinden. Die Blutung ist zur Selbstreinigung meist nicht ausreichend.

Erst-Behandlung:

Eine ärztliche Behandlung ist bei Bisswunden unerlässlich. Wichtig ist auch, den Tetanus-Impfschutz und ggf. Tollwut-Impfschutz zu überprüfen. Anschließend mit MediGel® Schnelle Wundheilung behandeln. Dabei das Lipogel auch über die Wundränder hinaus auftragen! Zuletzt einfach ein Pflaster oder Verband zum Schutz der Wunde aufbringen.

Mundwinkelrhagaden

Kurzbeschreibung:

Bei Mundwinkelrhagaden handelt es sich um eingerissene Mundwinkel, die zum Beispiel beim Essen oder Lachen deutliche Schmerzen bereiten können. Das Spektrum der möglichen Ursachen reicht von Kälte und trockener Heizungsluft bis hin zu Nährstoffmangel und Stoffwechselstörungen.

Infektionsgefahr:

Aufgrund des feuchten Milieus im Bereich der Mundwinkel ist die Gefahr einer Ansiedlung von Mikroorganismen erhöht. Eine gelbbräunliche Kruste deutet auf eine bakterielle Besiedlung hin.

Erst-Behandlung:

MediGel® Schnelle Wundheilung mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen auftragen.

Akute und chronische Wunden

Experten unterscheiden akute und chronische Wunden. Während akute Wunden meist auf nicht vorgeschädigter Haut entstehen und bei entsprechender Wundbehandlung einen guten Heilungsverlauf haben, bleiben bei chronischen Wunden deutliche Heilungstendenzen auch bei mehrwöchiger, korrekter Therapie aus.

Beispiele für chronische Wunden sind:

  • Dekubitus (Druckgeschwür) – z. B. bei bettlägerigen Personen
  • Ulcus cruris venosum („Offenes Bein“) – bei Venenschwäche
Tipp: MediGel® Schnelle Wundheilung kann bei mäßig nässenden, nicht infizierten chronischen Wunden (Dekubitus 2. Grades/ Ulcus cruris venosum) unter medizinischer Aufsicht angewendet werden.
Zum Weiterlesen:
MediGel® Packungsbeilagen International
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